Über uns

PODCASTANIE – der zweitbeste Darmstadt-Podcast

Ein Abschied auf Zeit

Normalerweise würden wir heute unsere Folge #16 ankündigen. Jochen Werner alias Aurora DeMeehlwäre es gewesen. Wäre eine furiose Folge zum Jahresabschluss geworden. Wäre, wäre, Fahrradkette, so sagte schon Matthäus. Nein, nicht der Evangelist. Lukas, auch nicht der Evangelist, sondern unser Produzent, meint ja sowieso, #15 wäre die bessere Abschiedsfolge. Weil

Abschied
auch immer ein kleiner Tod ist. Aber wir wollen ja wiederkommen. Wir machen nur eine kreative Schaffenspause, in der wir keine Folgen aufnehmen, sondern am Konzept arbeiten und dann ganz frisch, fröhlich und coronafrei neu starten. Nein, fromm nicht. Ist ja auch keine Jungfrauengeburt, wenn wir in neun Monaten wiederkommen. Ein

Lebenszeichen
gibt’s zwischendrin aber schon. Einen wöchentlichen Instagram-Post haben wir uns vorgenommen. Zitat oder Bild zum Gespräch oder Snippet, die Formate kennt ihr ja alle. Und wenn alle Folgen zwei mal durchdekliniert sind, dann ist schon fast wieder

Weihnachten
bzw. es fühlt sich so an, wenn die PODCASTANIE im September wieder auferstanden ist. Okay, irgendwie passt das jetzt metaphorisch nicht mehr so zusammen. Euphorisch vielleicht doch, weil es ein bisschen so sein wird, wie wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen, wenn die

2. Staffel
losgeht. Jedenfalls für uns. Ne Menge Zusagen von tollen Gästen haben wir nämlich schon, aber mehr wird nicht verraten. Erstmal gilt jetzt: brav Abstand halten, sauber Hände waschen, hübsch Atemschutzmasken tragen und immer ordentlich lüften, damit wir alle schön negativ bleiben beim 

Frohlocken im Lockdown
der trauten Kernfamilie. Wie sagte Mutti Merkel so schön: Der Winter wird schwer, aber er wird enden. Hoffentlich entwickelt sich der jetzige Temperatursturz nicht so exponentiell, wie die Corona-Zahlen, sonst haben wir im Frühjahr minus 200 Grad. Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Trotzdem oder gerade deshalb: Passt auf euch auf, kommt gut ins neue Jahr und bleibt gesund und gelassen!

Inga, Lukas und Michael

Die Entstehung

2019: Inga Schörmann und Michael Hüttenberger wohnen im gleichen Haus im Darmstädter Martinsviertel. Als Redakteurin beschäftigt sich Inga mit dem geschriebenen Wort. Doch dann entdeckt sie ihre Leidenschaft für Laber-Podcasts. Sie fragt sich, warum bislang niemand Darmstädter Persönlichkeiten ans Mikro geholt hat. Sie denkt sofort an Michael. Der ist als ehemaliger Schulleiter und Stadtverordneter nicht nur super vernetzt, als Autor und Poet hat er auch ein außerordentliches Gefühl für Sprache. Die Frage, ob es sich mit ihm labern lässt, stellt sich ihr nicht. Inga und Michael hatten das schon zur Genüge hinterm Haus im gemeinsamen Garten getan. 

Logisch, dass sie gleich bei der nächsten Gelegenheit über Podcasts quatschen. Michael ist sofort angefixt. Das Gequatsche wird zum Ideen-Pingpong. Und auf einmal ist es ein gemeinsames Projekt und heißt PODCASTANIE. Warum dieser Name? Weil vor dem Haus ein Kastanienbaum steht. Und weil Michael aus fast allem ein Wortspiel machen muss. Da sich dieses auch noch prima symbolisch aufladen lässt, kann Inga, die Wortspiele eigentlich gar nicht nicht mag, nichts mehr dagegen haben: PODCASTANIE sucht nach dem glänzenden Kern unter der möglicherweise stacheligen Schale der Gäste.
Auf den Pod-Kastanienbaum können sie leider nicht mehr schauen. Er starb am 4. Dezember 2019 nach langer schwerer Pilzerkrankung im Alter von über 100 Jahren kurz vor knapp vorm Umfallen.

Die Gäste

Michael und Inga laden etwa einmal im Monat Gäste aus Darmstadt ein. Oder welche, die was mit Darmstadt zu tun haben – oder hatten. Menschen, die etwas zu sagen haben, spannend sind, witzig wie ernsthaft. Die quatschen können und Fragen beantworten, solange sie wollen. Oder bis Michael und Inga keine mehr einfallen.

Produktion

Lukas Blank wohnt im Woogsviertel. Auch er kann auf einen Kastanienbaum gucken. Und er kennt sich mit Technik aus, hat drei Mikrofone und macht den Podcast Kreativitätstheorie. Lukas hat Onlinejournalismus studiert und bei Michael ein bisschen was von seinem Handwerk gelernt.